Die MGS erringt einen großartigen 4. Platz beim Schulstaffelmarathon auf Helgoland

Mit einem guten Gefühl aus der erfolgreichen Quali reiste unser Laufteam bestehend aus Nora von Szombathely, Tjark, Lotte Borstel, Loïc Lehoullier, Oke Voß, Karlotta Bahl, Patrick Bahl und Herrn Aleff zum 23. Helgolandlauf an. Diesmal konnte auch unsere Lauf-AG-Leitung Birgit Scheel dabei sein und das Team coachen. Die Vorzeichen standen also bestens. Wie jedes Jahr fuhr die „Funny Girl” Teams aus ganz Schleswig-Holstein auf Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland. Mit reichlich Unterstützung engagierter Eltern und einer guten Stimmung auf dem Schiff wurde den bereits hohen Wellen getrotzt und alle Athletinnen und Athleten erreichten mit viel Elan und Tatendrang die Insel. Das anschließende Abgehen der Wettkampfstrecke konnte dabei mit dem Beobachten des jährlichen Lummensprungs sowie der Koloniebalz der Basstölpel kombiniert werden. Dies bietet wahrlich nur der Helgolandstaffelmarathon und ließ alle das wechselhafte Wetter vergessen.

Am nächsten Morgen ging es dann nach einem leckeren Frühstück los. Um Punkt 9:00 Uhr starteten Loïc und Oke ins Rennen und übergaben nach knapp 5,3 km an Herrn Aleff und Karlotta. Der Wind peitschte zu diesem Zeitpunkt über das Oberland und der Slogan des Meldorfer Brückenlaufs kam wahrscheinlich allen Meldorfer Läuferinnen und Läufern in den Sinn – „Ohne Wind kann jeder”. Patrick Bahl, Tjark, Nora und Lotte mussten sich an den Positionen 3 und 4 zusätzlich mit starkem Regen abkämpfen. Anscheinend war dies kein Thema für die Schlussläuferinnen und Schlussläufer, da sie weiter wie beflügelt liefen und eine phänomenale Teamleistung eintüten konnten. Am Ende brauchte unser Team 3 Stunden, 13 Minuten und 41 Sekunden für die Marathondistanz – ein famoser 4. Platz. Klar wäre das Podium toll gewesen, aber mit der Erkenntnis, das viertschnellste Team Schleswig-Holsteins zu sein, waren am Ende alle sehr zufrieden.

Eine ruhige Fährfahrt zurück nach Büsum, ein Abendessen zu Hause und eine erholsame Nacht – das entfiel leider alles. Die gebuchte „Funny Girl” havarierte aufgrund eines Motorschadens vor Helgoland, sodass spontan eine Fähre nach Cuxhaven organisiert wurde, um alle Läuferinnen und Läufer von der Insel zu holen. Von Cuxhaven ging es für die Teams in einer eigens gecharterten Fähre nach Büsum weiter. Der Wellengang von bis zu 3 Metern machte dabei allen an Bord ordentlich zu schaffen, viele Passagiere wurden seekrank, aber man half sich gegenseitig, brachte Spucktüten, redete sich gut zu und heiterte sich gegenseitig auf. Als sich die Fähre Büsum näherte, nahm der hohe Wellengang ab und die angespannte Stimmung löste sich zunehmend. Müde und ermattet entluden alle die Koffer und reisten mit Bus oder PKW nach Hause ab. Ein tolles, erlebnisreiches Helgolandwochenende endete. Ein großes Dankeschön geht an die Organisatorinnen und Organisatoren – es war trotz der Widrigkeiten eine tolle Veranstaltung!

Al